Das Orchester für die Region

Orchester-Biografie

Die Elbland Philharmonie Sachsen wurde am 1. August 2012 durch die Vereinigung zweier regionaler Theater- und Stadtorchester gegründet. Dem neuen Klangkörper gehören seitdem 84 Musiker der Neuen Elbland Philharmonie und die des ehemaligen Orchesters der Landesbühnen Sachsen an. Seit der Spielzeit 2006/2007 hat Christian Voß das Amt des Generalmusikdirektors und Chefdirigenten der Neuen Elbland Philharmonie und ab 2012 der Elbland Philharmonie Sachsen inne. Im Jahr 2013 wurde Carola Gotthardt zur Geschäftsführerin berufen. Heute bespielt die Elbland Philharmonie Sachsen als Orchester des Kulturraums Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge die Theater, Stadthallen, Kirchen und Kulturhäuser rund um die Landeshauptstadt Dresden. Traditionelle Auftrittsorte des Orchesters sind die Stadthalle «stern» Riesa, die Marienkirche in Pirna, das Theater in Meißen sowie das Stammhaus der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Gastspiele führen das Orchester regelmäßig zu den Dresdner Musikfestspielen sowie in das Gewandhaus zu Leipzig und Open Air an das Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin. Kernpunkt des Spielplans mit über 100 Konzerten jährlich sind Anrechtsreihen mit anspruchsvoller bzw. unterhaltender Sinfonik. Hinzu kommt ein umfangreiches Angebot an Schüler- und Kammermusikkonzerten, aber auch viele ambitionierte Schulprojekte, wie «Musik im Klassenzimmer» oder das Kindertanzprojekt «Breakdance meets Classic». Zudem begleitet der Klangkörper die Kirchenchöre der Region bei zahlreichen chorsinfonischen Projekten sowie Oratorienaufführungen. Ein weiterer Bestandteil des Orchesterspielplans ist die Mitwirkung an Musiktheaterproduktionen der Landesbühne Sachsen in Radebeul und in ganz Sachsen. Dabei spielen die Musiker ein breit gefächertes Repertoir, das vom Musical über Oper und Operette bis hin zu Raritäten der Barockoper und moderner Kammeroper reicht.

 

ZUR GESCHICHTE

In der heutigen Elbland Philharmonie Sachsen finden Musiker aus vier Orchestern eine künstlerische Heimat. Alle im Klangkörper vereinigten Orchester wurden nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Das «Stadtorchester der Stadt Riesa» deckte schon damals eine Bandbreite von der leichten Muse über Tanzmusik bis zu Sinfoniekonzerten ab. In diesen Veranstaltungen trat u. a. der Dresdner Generalmusikdirektor Rudolf Neuhaus, Kammersänger Theo Adam und der Pianist Peter Rösel auf. Das «Staatl. Kreiskulturorchester Pirna» entstand im Jahr 1953 und wurde später in «Sinfonieorchester Pirna»umbenannt. Andreas Grohmann war dem Orchester seit dem Jahr 1989 eng verbunden, im Jahr 1998 ernannte man ihn zum dortigen Musikdirektor. Zahlreiche Uraufführungen, chorsinfonische Projekte sowie die CD-Einspielung der «Großsedlitzer Parkmusik» von Hans-Hendrik Wehding trugen zur Bekanntheit des Orchesters bei. Das «Orchester der IG Wismut» war auf «gehobene Unterhaltungsmusik» spezialisiert. Die Tanzmusik der Big Bands sowie Operettenmelodien wurden für den Klangkörper in ein zeitgemäß-symphonisches Gewand arrangiert. Das Orchester spielte über Jahre im Fernsehen der DDR, u. a. zur Weihnachtssendung «Zwischen Frühstück und Gänsebraten». Diese drei Orchester bildeten die «Neue Elbland Philharmonie». Das «Orchester der Landesbühnen» entstand im Jahr 1945 als Opernorchester in Dresden. Durch den Umzug der damaligen Landesbühnen nach Radebeul erhielt das Orchester eine neue feste Spielstätte. Seit 1956 wird durch das Orchester die Oper «Der Freischütz» auf der Felsenbühne Rathen musikalisch begleitet. Klaus Tennstedt - der spätere Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra - prägte ab 1958 als Generalmusikdirektor das Orchester der Landesbühnen. Danach standen u.a. Alexander von Brück und Michelle Carulli als Chefdirigenten am Pult. Die Elbland Philharmonie Sachsen kann somit auf eine lange Tradition als Konzert- und Musiktheaterorchester zurückblicken.

 

Hier geht es zur Website der Elbland Philharmonie Sachsen.