Hagen Erkrath

Bass

Hagen Erkrath ist in Berlin geboren und aufgewachsen.

Zwar hat er in seiner Schulzeit im Chor gesungen, ist zum professionellen Gesang aber über Umwege gelangt: Neben einer Berufsausbildung absolvierte er ein Abendstudium Malerei/Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und nach seiner Armeezeit als Spatensoldat ein Studium der Theatermalerei an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Hagen Erkrath gehörte zu den 30 Gründungsmitgliedern des «Neuen Forum» und hat als Mitbegründer der Bürgerbewegung von 1989 im Jahr 2000 den Nationalpreis durch die deutsche Nationalstiftung verliehen bekommen. Gesang studiert und das Diplom Gesang/Musiktheater erworben hat Hagen Erkrath an der Hochschule der Künste Berlin in den Jahren von 1991- 97, wobei er als prägend die Meisterkurse bei Aribert Reimann und das Privatstudium bei Kammersänger Prof. J. Metternich hervorhebt. Sein erstes Engagement in den Jahren 1997-2002 führte ihn als Bass an das Theater Vorpommern. Von 2002 bis 2009 war er als Seriöser Bass am Theater Plauen-Zwickau engagiert. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie der Sarastro in der «Zauberflöte» von Mozart, Rocco im «Fidelio» von Beethoven, Zaccharias in «Nabucco» von Verdi, der Wassermann in «Rusalka» von Dvorák, die Wagner-Partien Daland im «Fliegenden Holländer», Hunding in der «Walküre» und König Heinrich im «Lohengrin», Baron Ochs im «Rosenkavalier» von Strauss, Herzog Blaubart in «Herzog Blaubarts Burg» von Bartók sowie Kaspar im «Freischütz» von Weber. An den Landesbühnen Sachsen brillierte er unter anderem als Eremit im «Freischütz», als Falstaff in den «Lustigen Weibern von Windsor» von Nicolai oder als Basilio im «Barbier von Sevilla» von Rossini. Neben dem Gesang gehört Hagen Erkraths zweite Liebe der Philosophie.

Seit der Spielzeit 2009/ 2010 ist Hagen Erkrath Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen.