Kirsten Labonte

Sopran

Die Sängerin Kirsten Labonte ist ab der Spielzeit 2017/18 festes Ensemblemitglied an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul, wo sie u.a. in den Partien der Gretel in „Hänsel und Gretel“ (E.Humperdinck), Julia in „Vetter aus Dingsda“ (E. Könneke) und Ännchen in „Der Freischütz“ (C.M. v. Weber) zu erleben sein wird.

Nach ihrem Abitur am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz studierte die Sopranistin an der Hochschule für Musik Detmold Gesang, Gesangspädagogik (Klasse Prof. Gerhild Romberger) und Liedgestaltung (Klasse Prof. Manuel Lange). Sie rundete ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Ruth Ziesak, Axel Bauni, Ralf Gothóni, András Schiff und Peter Kooij ab und wird bis heute von der finnischen Sopranistin Eeva Tenkanen stimmlich betreut.

2014 war Kirsten Labonte beim „Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb 2014“ Teilnehmerin der Finalrunden und nur wenige Monate später Finalistin in der Deutschen Oper Berlin beim „Bundeswettbewerb Gesang“.

Ihre ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie im Opernstudio des Landestheater Detmold (2014-16), wo sie zwei Mal mit dem Detmolder Theaterpreis (2014/15 Nachwuchspreis, 2015/16 Preis als Beste Sängerin Musiktheater) ausgezeichnet wurde.

Sie interpretierte bereits bedeutende Rollen ihres Fachs wie Adele in „Die Fledermaus“ (J. Strauss), Musetta in „La Bohème“ (G. Puccini), Sandrina in „Gärtnerin aus Liebe“, Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ (beides W. A. Mozart) und Hilda Mack in „Elegie für junge Liebende“ (H.W. Henze). Kirsten Labonte wirkte seit 2016 als Gast am Landestheater Detmold und dem Saarländischen Staatstheater und konzertierte mit dem Detmolder Kammerorchester, dem Musikverein Bielefeld und der Nordwestdeutschen Philharmonie.

Neben ihrer Leidenschaft für die Opernbühne liegt Kirsten Labonte auch der Liedgesang sehr am Herzen. So gestaltete sie u.a. 2015 im Rahmen des Festivals „Forum Lied“ einen Liederabend mit Prof. Peter Kreutz im Theater Gütersloh und pflegt weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit Liedpianist Prof. Manuel Lange.

Außerdem findet Kirsten Labonte großen Gefallen an der Arbeit im Bereich der Neuen Musik. Sie übernahm 2016 die Rolle der Simonetta in der Uraufführung der Oper „Sogno d’un mattino di primavera“ (A. Muno) am Landestheater Detmold und interpretierte die Uraufführung von Aribert Reimanns „Vokalise für Koloratursopran“ im Konzerthaus Detmold unter Anwesenheit des Komponisten.

So wird sie auch im Herbst erneut am Landestheater Detmold in der vielerseits gelobten Partie der Hilda Mack („Kirsten Labonte […] gestaltet ihren Part mit silbrigem Koloratursopran, meisterte jede vokale Schwierigkeit intensiv souverän noch im äußersten Pianissimo.“, Opernglas Juni 2017) zu hören sein.