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KÖNIG LEAR Tragödie von William Shakespeare an den Landesbühnen Sachsen

König Lear will sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen, gleichzeitig aber den Titel und die Ehren eines Königs behalten. Das verlangte Loyalitätsbekenntnis bedienen die älteren Schwestern Goneril und Regan wie erwünscht, während die Lieblingstochter Cordelia sich verweigert. Lear enterbt sie, doch als er mit seinen Berittenen - Wohnung bei den älteren Töchtern nehmen will, kommt es zu Konflikten. Lear wird verstoßen. Entblößt von allen Königswürden, nur von seinem Narren begleitet, findet er sich in einem Sturm in der Ödnis der Heide wieder. Lears Weg zur Erkenntnis beginnt: hinter dem Schein von Amt und Kostüm

sieht er das wirkliche Sein des Unrechts. Zu spät erkennt er, dass Cordelia,

die er ungerecht behandelt hat, ihn wirklich liebt.

 

„The Tragedy of King Lear" gilt bis heute als eines der herausragenden und vielschichtigsten Stücke William Shakespeares.

 

BESETZUNG

Inszenierung Marcelo Diaz

Ausstattung Ulrike Kunze

Komposition Sebastian Undisz

Kampfkoordination Holger Kahl

Dramaturgie Gisela Kahl

 

Lear, König von Britannien Olaf Hörbe

Goneril, seine Tochter Julia Vincze

Regan, seine Tochter Sophie Lüpfert

Cordelia, seine Tochter Cordula Hanns

König von Frankreich Grian Duesberg

Herzog von Burgund Johannes Krobbach

Herzog von Cornwall, Ehemann Regans Mario Grünewald

Herzog von Albany, Ehemann Gonerils Matthias Henkel

Graf von Kent Frank Siebers

Graf von Gloster Michael Heuser

Edgar, sein rechtmäßiger Sohn Grian Duesberg

Edmund, sein natürlicher Sohn Michael Berndt

Oswald, Gonerils Haushofmeister u.a. Johannes Krobbach

Narr, in Diensten Lears Cordula Hanns