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PARANOID PARK (AB 14) Landesbühnen Sachsen Radebeul

nach dem gleichnamigen Roman von Blake Nelson

für die Bühne bearbeitet von Beat Fäh

 

Der Paranoid Park ist ein illegaler Skaterpark. Er heißt so, „weil man da voll die Paranoia schieben kann." Der Park hat keine Regeln, keinen Besitzer, man muss fürs Skaten nichts bezahlen und die besten Skater treffen sich dort. Einer dieser Skater ist ER. Eigentlich führt er ein ganz normales Leben: die erste Beziehung mit einem Mädchen bahnt sich an, die Schule nervt, seine Eltern haben sich gerade getrennt, am liebsten verbringt er seine Zeit mit seinem Kumpel Jared und mit dem Skaten. Doch am 17. September ändert sich auf einmal alles, als jemand stirbt.

„Und jetzt? Soll er zur Polizei gehen? Soll er seinen Eltern etwas sagen? Dass er jemanden getötet hat ???"

Die Geschichte dieses Jungen wird nicht chronologisch erzählt, sondern alles wird nur über Gedankenfetzen berichtet.

Durch diese Sicht entsteht eine unheimliche und zeitweise bedrückend ehrliche Nähe zu ihm, der innerlich völlig zerrissen seiner eigenen Geschichte gegenübersteht.

Ein Stück für Jugendliche über einen Jungen, dessen Leben auf einmal anhält, stoppt und einfach ALLES in Frage stellt. Ein Stück über die Frage nach Schuld und Schicksal aber auch ein Stück über Jugend und Jungsein, Vertrauen und Freundschaft.

 

BESETZUNG

Inszenierung Jan Böde

Ausstattung Frank Heublein

 

Junge Moritz Gabriel

Freund Johannes Krobbach

Freundin Julia Rani

Alter Michael Berndt