Ausstellungseröffnung – Richard von Gigantikow und André Wirsig

«LABYmania – Bilderclown & Hoffotograf»

Eintritt frei!

Kunstpreisträger der Stadt Radebeul 2016

 

Sich dem Werk des Objektkünstlers Reinhard Zabka zu nähern, kommt dem Gang durch ein Labyrinth sehr nahe. Lange Jahre entwickelte er seine Arbeiten aus Protest gegen das bürgerliche Leben in der DDR und wurde von den Behörden permanent unterdrückt. Und auch heute will er die Menschen dazu anregen, „um die Ecke zu denken“, in seinen Objekten und Labyrinthen hinter der vermeintlichen Lüge, die Wahrheit zu entdecken. Schon sein Lebensweg ist keineswegs geradlinig. Er begann in Erfurt, wo er 1950 geboren wurde, ging über Berlin, Babe und Gantikow in Brandenburg bis nach Radebeul, wo er das Lügenmuseum seit 2012 im alten Gasthof Serkowitz betreibt. 

Bereits seit 1999 ist er Meister des „Feurigen Finales“ zum Herbst- und Weinfest in Altkötzschenbroda. Und mit dem Labyrinth aus Altholz gestaltet er seit 2000 einen Anziehungspunkt, der allein am Sonntagabend 10.000 Besucher begeistert.

Mit dem Radebeuler Fotografen, André Wirsig, hat Reinhard Zabka einen kongenialen Partner gefunden, der seit 2000 die Entstehung des Skulpturenlabyrinthes auf den Elbwiesen, die Begeisterung der Besucher und die Faszination des „Finale Grande“ mit seiner Kamera begleitet und in eindrucksvolle Bilder umgesetzt hat.