Theaterpredigt zu «In Gottes eigenem Land»

Bühne und Kanzel im Dialog

 

Mit Christof Heinze, Pfarrer der Lutherkirche Radebeul, begann im Mai 2009 im Rahmen unseres Antikeprojektes eine neue inszenierungsbegleitende Veranstaltungsreihe: die Theaterpredigten.

Christentum und Theater verbindet seit jeher ein ambivalentes Verhältnis. Im Ursprung eng verwandt, begegnen sich Kunst und Religion häufig mit Skepsis. Den Streit zu einem produktiven zu machen, ist nur ein Ziel der Theaterpredigten, Gemeinsamkeiten aufzuspüren ein weiteres. Kirche und Theater verbindet, Ziel und Sinn des Lebens immer wieder neu zu befragen.

Im Anschluss an die Predigt ohne rituellen Charakter haben Sie die Möglichkeit, mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

 

Zum Stück:

IN GOTTES EIGENEM LAND

Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner – UA –

Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt er mit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil», aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Inszenierung: Damian Cruden; Ausstattung: Tilo Staudte; Musik: Paul Heller; Projektleitung: Jane Taubert

 

14.05.2017

Sonntag

Landesbühnen Sachsen - Hauptbühne · Radebeul

19:30 Uhr