Vorgestellt: Sebastian Ritschel

Boris Gruhl im Gespräch mit dem neuen Operndirektor

Sebastian Ritschel wurde in Düsseldorf geboren und studierte an der Universität Leipzig Theater- und Musikwissenschaft. Neben seinem Studium arbeitete er als freier Regieassistent u. a. bei den Salzburger Festspielen, am Teatro Real Madrid sowie an der Sächsischen Staatsoper Dresden.

Von 2006 bis 2016 war er als Regisseur und Dramaturg am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert und inszenierte dort zahlreiche Opern, Operetten und Musicals. Darunter zählen u. a. die Uraufführung LINKERHAND von Moritz Eggert, CARMEN, LA TRAVIATA, LE NOZZE DI FIGARO, HÄNSEL UND GRETEL, ANATEVKA, SWEENEY TODD, INTO THE WOODS sowie LA CAGE AUX FOLLES. Für seine Produktionen wurde er mehrfach mit dem Publikumspreis des Theaters ausgezeichnet.

Neben seinem Festengagement war er regelmäßig freischaffend tätig. So inszenierte er u. a. ARABELLA (Theater Passau), DER ROSENKAVALIER (Theater Freiberg), DIE LUSTIGE WITWE (Staatsoperette Dresden), CABARET (Theater Magdeburg), ALCINA (Theater Münster) sowie THE PRODUCERS (Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau).

An den Landesbühnen Sachsen inszenierte Sebastian Ritschel mit großem Erfolg den Klassiker EIN MASKENBALL und die amerikanische Oper A STREETCAR NAMED DESIRE.

Der renommierte Musikkritiker Boris Gruhl hat zahlreiche Arbeiten von Sebastian Ritschel an verschiedenen Theatern verfolgt. Im Gespräch, versehen mit Videoausschnitten aus Inszenierungen, stellt er den neuen Operndirektor und Regisseur mit seinen Projekten an den Landesbühnen Sachsen vor.