Beethoven trifft Rosenberger

Kammerkonzert im Glashaus

Wieder gibt es eine Begegnung mit einem ungewöhnlichen Tasteninstrument: einem Fortepiano nach dem Vorbild der Wiener Werkstatt des Michael Rosenberger aus dem Jahre 1810. Die sechs Pedale, die vom leisesten, durch Filzlagen gedämpften Pianissimo bis hin zum markerschütternden Getrommel der eingebauten türkischen «Janitscharenmusik» einen großen Wechsel der Klangfarben ermöglichen, vereinen sich mit der filigranen Klanglichkeit eines klassischen Fortepianos. Und welche Werke wären für so eine Reise ins frühe 19. Jahrhundert geeigneter als die Kammermusik Ludwig van Beethovens?

 

Ludwig van Beethoven 
Sonate für Violine und Klavier G-Dur op. 96
Sonate für Violoncello und Klavier op. 69
Trio für Violine, Violoncello und Klavier c-Moll op. 1 Nr. 3 

 

SOLISTEN

Susanne Goldmann, Violine
Norbert Schröder, Violoncello
Jan Michael Horstmann, Hammerflügel (Rosenberger, 1810)