Der Besuch der alten Dame

Oper von Gottfried von Einem

Einen Großteil seines vielfach ausgezeichneten Œuvres hat der österreichische Komponist Gottfried von Einem, dessen Geburtstag sich 2018 zum hundertsten Mal jährt, der Bühne gewidmet. Mit seiner ersten Oper «Dantons Tod» – uraufgeführt 1947 bei den Salzburger Festspielen – gelang ihm der internationale Durchbruch. Und weitere Opern folgten, wie «Der Besuch der alten Dame» nach dem gleichnamigen Stück von Friedrich Dürrenmatt mit der Uraufführung 1971 an der Staatsoper Wien – eines der bedeutendsten Werke des Komponisten.

Es ist eine ungeheure Versuchung, der die reiche alte Dame Claire Zachanassian die Bürger der heruntergekommenen Kleinstadt Güllen aussetzt: Wenn sie «Gerechtigkeit» walten lassen und ihren einstmaligen Geliebten Alfred Ill töten, der sie geschwängert, schließlich aber verraten und in Schande gebracht hat – dann will sie der Stadt eine ihrer Milliarden spenden! Auch wenn sie angeblich zu ihrem Mitbürger Alfred Ill halten – natürlich verfallen die Bürger der Gier nach dem versprochenen Geld. Statt Güllen von der alten Schuld zu befreien, wie es in antiken Tragödien der Fall ist, wenn man Sünder aus seinen Reihen verstößt, beladen sich die Bürger hier nun mit neuer Schuld ...

Gottfried von Einem, der sich tonal gebundener Musik verpflichtet fühlt, hat für diese Geschichte einer Rache eine äußerst farbige und abwechslungsreiche Partitur geschaffen, die das Werk zu einem der meistgespielten des 20. Jahrhunderts werden ließ.

 

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

 

Musikalische Leitung Hans-Peter Preu

Inszenierung Sebastian Welker

26.05.2018

Samstag

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19:00 Uhr

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Freitag

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Sonntag

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