Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson

Der Arzt Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht.

Das Ausleben unterdrückter Lüste verschafft Jekyll das beglückende Gefühl großer Freiheit und er wird abhängig von der Verwandlungsdroge, über die er schon bald die Kontrolle verliert. In der schillernden Bühnenbearbeitung David Edgars steht die Problematik der Aufspaltung der Persönlichkeit und des freien Willens im Mittelpunkt, eine Problematik, die in den letzten beiden Jahrhunderten die Wissenschaft nicht losgelassen hat.

Wie kann ein Miteinander gelingen, das die Bedürfnisse der anderen respektiert, ohne eigene Sehnsüchte zu unterdrücken?

«Zeitnahes Gedankenexperiment auf historischer Folie.»
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Empfohlen für junges Publikum

 

Inszenierung Axel Köhler

Ausstattung Stefan Wiel

 

Dr. Henry Jekyll / Mr. Hyde Moritz Gabriel

Poole, sein Butler Grian Duesberg

Gabriel John Utterson, Rechtsanwalt Matthias Henkel

Lucy Eva-Berenike Schmalfuß

Charles, Lucys Bruder Victor Peter Möhmel

Katherine Urquart, ihre Mutter Sophie Lüpfert

Annie Loder, Zimmermädchen Cordula Hanns

Dr. Hastie Lanyon / Sir Danvers Carew / Pastor Thomas Förster

Kinderkapelle Paula Köhler, Sara Köhler, Amelie v. Stein, Eva-Maria Stowasser, Magdalena Madaus, Michelle Güttler, Erik Handschug