Minna von Barnhelm

Komödie von Gotthold Ephraim Lessing

Major von Tellheim, unehrenhaft aus der Preußischen Armee entlassen, hat nach Ende des Siebenjährigen Krieges mit seinem Diener in einem Gasthof Quartier bezogen. Er befindet sich in Geldnot, weil er im besetzten Sachsen anstatt hohe Kriegsabgaben zu fordern, sie aus Mitleid mit der Bevölkerung so gering wie möglich gehalten hat. Teilweise hatte er sie aus eigenem Vermögen vorgestreckt und dafür Wechsel erhalten. Im Berlin Friedrichs II. wurden die Wechsel konfisziert und Tellheim Bestechlichkeit vorgeworfen.

Als eine wohlhabende Dame im Hotel eintrifft, soll Tellheim in ein schlechteres Zimmer umziehen. Verärgert beschließt er abzureisen. Doch bei der Dame handelt es sich um Minna von Barnhelm, seine Verlobte, die nach ihm sucht. Allerdings sieht sich Tellheim – in seiner Ehre durch die ungerechtfertigten Vorwürfe verletzt und finanziell ruiniert - nicht mehr in der Lage, sie zu heiraten. Durch eine List gelingt es Minna, ihren Verlobten von ihrer eigenen – vorgetäuschten – Mittellosigkeit zu überzeugen, so dass von Tellheim der Hochzeit letztendlich doch zustimmt. Das Stück endet mit einer Doppelhochzeit und der Vereinigung von Ehre und Liebe, zumindest auf der Bühne.

„Minna von Barnhelm“ (1767), eine der bedeutendsten Komödien der Theatergeschichte, ist noch heute eines der meistgespielten Stücke in Deutschland.

18.01.2020

Samstag

Landesbühnen Sachsen - Hauptbühne · Radebeul

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21.01.2020

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Landesbühnen Sachsen - Hauptbühne · Radebeul

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25.01.2020

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Landesbühnen Sachsen - Hauptbühne · Radebeul

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