Sylvia Rena Ziegler

Mezzosopranistin

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Lani Poulson und Prof. Gudrun Fischer. Direkt nach dem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart, war Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg und debütierte dort mit wichtigen Fachpartien wie Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbier di Sevilla), Cherubino (Le nozze di Figaro), Siebel (Faust) und Hänsel (Hänsel und Gretel); darüber hinaus war sie als Frau Grubach in der deutschen Erstaufführung von Philip Glass' Der Prozess' zu erleben.

Im Juni 2021 wird Sylvia Rena Ziegler ihr Debut am Theater Dessau geben (Octavian, Rosenkavalier). Am Nationaltheater Mannheim gab die junge Mezzosopranistin letzte Spielzeit als Waltraute und Roßweise (Der Ring an einem Abend) ihr Hausdebüt. Desweiteren kehrte sie an das Opernhaus Chemnitz zurück und war dort als Angelina (La Cenerentola) sowie als Carmen (Carmen) zu erleben; Gastspiele führten sie bisher u. a. an das Theater Freiburg, Heidelberg, Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim und den Schlossfestspielen Ludwigsburg. Mit Don Giovanni war sie unter der Leitung von David Stern in Shanghai als Zerlina zu erleben und mit der Lautten Compagney Berlin bei den Händelfestspielen Halle.

Sylvia Rena Ziegler ist Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und erhielt darüber hinaus den Sonderpreis für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition. Beim Internationalen Wettbewerb „Schubert und die Moderne“ in Graz gewann sie den 1. Preis und Publikumspreis, ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin.