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In einer Stunde mit einem Schauspieler in einem Klassenzimmer Goethes Werk erleben? Das scheint unvorstellbar. Dieses Experiment wagt Thilo Schlüßler und verwandelt den Schulstoff in eine spannende und kurzweilige Inszenierung. Rasant erzählt ein Schauspieler dieses gewaltige Werk um den Doktor Heinrich Faust, der begreifen möchte, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dabei lässt die Fassung ihn facettenreich in die zahlreichen Rollen schlüpfen und flicht ganz nebenbei noch Hintergrundwissen ein. Eingebunden in die Inszenierung sind die Schüler:innen plötzlich Teil der Vorstellung und erlangen unversehens Verständnis für die Vorgänge des FAUST I.
Jonas kommt in sein altes Klassenzimmer zurück, wo er vor Jahren einen Brief zurückließ, den er für Mo geschrieben hatte. Mo, das war einmal sein bester Freund. Jonas hat früher geboxt. Im Box-Club bekam er Zuspruch und Unterstützung. Doch als er den Bruder von Jessica – in die er verliebt ist – kennenlernt, verändert sich sein Leben. Mit ihm geht er auf bizarre Kameradschaftstreffen und Nazi-Konzerte. Gänzlich aus der Bahn wirft ihn dann die Eifersucht: Ausgerechnet sein Freund Mo punktet bei Jessica. Jonas verpfeift diesen bei der Nazi-Gang, die Mo bewusstlos schlägt. Jonas ist Zeuge des Geschehens und greift nicht ein – eine Schuld, die schwer auf ihm lastet.
Jeder weiß, dass Füchse klug und schnell sind. Aber wenn man alt ist, dann kann man sowas schon mal vergessen. Herr Fuchs und sein Gehilfe, der kleine Fuchs, erzählen gemeinsam die Geschichte vom Ende des Lebens und den Veränderungen, die das Älterwerden so mit sich bringt. Während der Fuchs einst der beste Jäger im Wald gewesen war, weiß er heute gar nicht mehr, wie das Jagen geht. Er bringt die Wochentage durcheinander und findet den Weg nachhause nicht. Auch wenn sich die anderen Tiere über den alten vergesslichen Fuchs lustig machen, die jüngeren sind immer für ihn da. Auf liebevolle und unterhaltsame Weise erhalten Kinder und Erwachsene einen Blick in die Welt des Lebens mit Demenz. Die Geschichte von Martin Baltscheit wurde 2011 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Gleich ist Feierabend in der Geschichtenpackstation. Den ganzen Tag werden hier Geschichten hergestellt, eingepackt und in alle Welt verschickt. Ein letztes Paket soll heute noch rausgehen. Aber … es ist ja ganz leer…! Wir brauchen also noch etwas, um es zu befüllen! Zwischen zerknüllten Papierkugeln und Bergen aus Pappkisten entstehen vor den Augen des Publikums drei märchenhafte Geschichten, die alle eine Gemeinsamkeit haben - die Zahl 3: die 3 kleinen Schweinchen setzen sich gegen den großen bösen Wolf zur Wehr, 3 kleine Ziegenböcke tricksen einen bösen Troll aus, und 3 Bären bekommen in ihrer Waldhütte überraschend Besuch von Goldlöckchen. Mit viel Humor, den 3 magischen Worten „Es war einmal…“ und gaaanz viel Papier und Pappe gelingt es dem Figurenspieler schließlich, das Paket noch rechtzeitig zu befüllen. Denn aller guten Dinge sind drei!
It's almost closing time at the story storage. Here, stories are created, packaged and sent out all over the world all day long. One last package is due to go out today. But… it's completely empty…! So we need something to fill it with! Amidst crumpled balls of paper and mountains of cardboard boxes, three fairy-tale stories unfold before the audience's eyes, all of which have one thing in common – the number 3: the three little pigs defend themselves against the big bad wolf, three little goats trick the evil troll, and three bears receive a surprise visit from Goldilocks in their forest hut. With a lot of humour and lots and lots of paper and cardboard, the puppeteer finally manages to fill the parcel in time. Because all good things come in threes! What great fun learning the English language!
Gary lebt mit seiner Familie in einer viel zu kleinen Hochhauswohnung. Hier gibt es kein »und« sondern nur »oder«: Sofa oder Bett, Essen oder Fernsehen, Dafür oder Dagegen. Gary hat nicht mal ein Bett für sich allein und kümmert sich viel um seinen kleinen Bruder. Während die großen Geschwister ihn immer ärgern, ist Baby Lucky der Einzige, mit dem Gary sein Geheimnis teilt. Denn er hat einen Ort gefunden, der Hoffnung schenkt: die Welt der Bücher. In dieser Welt gibt es keine Wildwestfilme, kein Abballern, keinen Krawall, kein Gegeneinander. Gary entscheidet sich gegen die Welt seines Vaters und der Brüder, er will kein Cowboy sein und findet damit zu sich selbst. Ein Stück über die Möglichkeiten mit Büchern zu fliegen, zu lernen und beschenkt zurückzukehren.
Der kleine Pinguin schlüpft aus dem Ei und beginnt, die Welt um sich herum zu entdecken. Er watschelt, hüpft und tapst umher. Aber: Ach! Er stolpert, rutscht aus, wird weggepustet. Er versucht es erneut, aber immer wieder scheitert er dabei. Wie er es auch anstellt – nichts mag ihm so recht gelingen. Seelöwe und Albatros versuchen, ihn mit ihren Kunststücken aufzuheitern. Doch auch die Bemühungen des kleinen Pinguins, diese nachzumachen, scheitern. Aber als er ganz allein auf einer Eisscholle davonschwimmt und es gefährlich wird, entdeckt er, dass auch er etwas richtig gut kann…
Ein Figurentheaterstück zum Mut machen und Entdecken der eigenen Stärken.
Otto ist ein Teddybär. Er ist alt und stumm. Er hat viel erlebt und wanderte durch viele Hände. Die Zeit hinterließ Spuren auf seinem Körper. Seine Löcher, Flecken und Narben erzählen viele Geschichten. Um sie nicht zu vergessen, hat Otto sie aufgeschrieben - in seiner Autobiografie. Zum Beispiel die Geschichte von David und Oskar. Zwei Freunde, die durch einen gelben Stern voneinander getrennt wurden. Als die uniformierten Männer verlangten den Teddybären zurückzulassen, begann eine lange Reise. Eine Reise durch Krieg und Verlust, über ein großes Meer bis nach Amerika. Otto wurde gefunden und verloren, zum Retter und zum Opfer, begegnete Freundlichkeit und Grausamkeit. In diesem Stück für das Klassenzimmer werden die geschriebenen Worte lebendig. Sie formen sich zu Figuren, zu Ausschnitten und Bildern und machen Geschichte erlebbar. Die Sicht des Teddybären als Zeitzeuge des 2. Weltkrieges ermöglicht einen ersten behutsamen Zugang zu den schrecklichen Ereignissen während der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Die theaterpädagogische Nachbereitung im Anschluss an die Vorstellung öffnet den Raum für Fragen und Austausch und lädt dazu ein, Empathie zu entwickeln und Erinnerungskultur zu fördern.
Diese Inszenierung enthält Darstellungen sensibler Inhalte zu Kriegs- und Fluchterfahrungen.
In dieser Inszenierung sind laute Alarm- und Sirenensignale und ein Schuss zu hören.
Die PET-Flasche Petty Einweg erblickt das Licht der Welt in einer Getränkekiste. Ihr Blick auf die Welt ist neugierig und voller Vorfreude! Doch schnell erkennt Petty, dass alles was sie ist, durch andere bestimmt wird. Ein Mensch wirft ihren Deckel weg und so verschwindet auch schnell ihr geliebter Saft. Pettys Reise beginnt. Sie landet auf einer Mülldeponie, im Meer und schließlich im Bauch eines Wales. Unterwegs trifft sie verschiedene Gegenstände, die ihr Schicksal als Gebrauchsgegenstand oder Verpackung teilen. Schnell wird klar, dass sie alle eine gemeinsame Geschichte haben …
Durch Pettys Perspektive wird den Schüler*innen ein spielerischer Zugang zu den Themen Umweltverschmutzung, Wertigkeit von Gebrauchsgegenständen und die Frage nach dem Umgang mit Verpackungsmüll ermöglicht.
Die Inszenierung PETTY EINWEG ist die erste klimaneutrale Produktion der Landesbühnen Sachsen und wurde für die Projektidee mit dem eku Zukunftspreis 2021 ausgezeichnet. Aus dem Preisgeld wurde passend zum Stück das „Balance-Spiel“ entwickelt. Ziel ist es dabei als Schulklasse das verbrauchte CO2 mithilfe einer Waage (dem Klimabarometer) mit bewussten Aktionen auszugleichen.
Über dreißig Jahre ist es her, dass vierzig Jahre zu Ende gingen. Vierzig Jahre »Auferstanden aus Ruinen«, vierzig Jahre real existierender Sozialismus auf deutschem Boden, vierzig Jahre Deutsche Demokratische Republik. Ein Land aus vergangenen Zeiten, das sich nicht mehr ändern kann und stattdessen der Schönfärberei und Schwarzmalerei von Zeitzeugen:innen unterliegt. Thomas, der die DDR hautnah erlebt hat, und Maxie, Nachwendegeneration, sind nun beauftragt, in 40 Minuten 40 Jahre DDR zu erzählen. Und schnell wird klar: schon diese beiden sind sich in ihrer Auslegung der Geschichte nicht immer einig. Wie können es dann erst 17 Millionen sein?
Für die Landesbühnen Sachsen schrieb der mit zahlreichen Klassenzimmerstücken bekannt gewordene Autor Jörg Menke-Peitzmeyer das Stück SOKO PISA als Auftragswerk.
Alles ist bestens vorbereitet: Angel, Kescher und Eimer, alles da. Aber irgendetwas fehlt doch noch, damit der große Fisch auch anbeißt? Richtig, der Köder. Was könnte sich dafür besser eignen als ein Wurm! Wo hat sich der Wurm wohl versteckt? Unter der Erde, im Buch oder im Teich? Dieser Wurm scheint sich überall zuhause zu fühlen. Na das hat sich der ungeduldige Angler aber anders vorgestellt. Denn anstatt sich bei seinem Ausflug zu entspannen, jagt er dem frechen Wurm hinterher. Vielleicht kann er ihn mit einem Apfel locken? Nicht mal der spitze Vogelschnabel kann den Wurm aus der Ruhe bringen. Bei all dem Durcheinander bemerkt der Angler gar nicht, was der Wurm ihm eigentlich zeigen will. Vielleicht muss er besser zuhören, um zu erkennen, worum es wirklich geht.
Mit viel Witz, Spielfreude und Fantasie untersucht der Puppenspieler ganz genau, wo DER Wurm drin ist.



















Die Eintrittskarten für das Theater Radebeul und die Felsenbühne Rathen gelten 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrausweise in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum. InfoHotline unter 0351 852 65 55











































