Geboren in Cottbus, erlernte Esther Undisz zunächst den Beruf der Orthopthistin und war nach 1989 unter anderem als freiberufliche Journalistin und Fotografin tätig. Sie war Gründerin des Stadtmagazins QUER und ist Gründungsmitglied des Kommunalen Kinos Cottbus e. V. mit der Spielstätte OBENKINO. An der Universität Hamburg studierte sie von 1996 bis 1999 Regie bei Prof. Jürgen Flimm und Prof. Manfred Brauneck. In der Intendanz von Christoph Schroth arbeitete sie am Staatstheater Cottbus bis 2003 in verschiedenen Funktionen, zunächst als Leiterin PR/Marketing, zuletzt als persönliche Referentin des Intendanten und geschäftsführende Regisseurin im Bereich Schauspiel. Von 2005 bis 2008 war sie Dozentin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Die Neue Bühne Senftenberg engagierte sie von 2007 bis 2012 als Regisseurin und Dramaturgin. Seit 2012 arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin, Autorin, Dramaturgin, Moderatorin und Fotografin.

In ihrer Arbeit verbindet Esther Undisz in den letzten Jahren insbesondere dokumentarische Ansätze und regionale Stoffe. So entstanden unter anderem die szenische Lesung „Demokratie von unten“ mit Zeitzeugen über den Herbst 1989 in Dresden (Staatsschauspiel Dresden, 2019), die Produktion „Zwischen Pitti und Stern Meissen – Kindheit in Sachsen“ in Kooperation mit drei sächsischen Schulen (Landesbühnen Sachsen, 2020), das Stück „Schierzens Hanka“ (Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, 2023), das partizipative Theaterprojekt „Unter Nossen – Eine Stadt im Blaurausch“ in Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden und der Stadt Nossen (2023) sowie die musikalisch-szenische Collage „Won do swěta – Auf in die Welt“ (Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, 2025). Mit der Inszenierung von Wajdi Mouawads Stück „Verbrennungen“ stellte sich Esther Undisz 2016 erstmals dem Publikum der Landesbühnen Sachsen vor. Ihre erste Regiearbeit in der Position als Schauspieldirektorin ist die Komödie „Mord auf Schloss Haversham“ von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields, die im Oktober 2026 auf der Radebeuler Hauptbühne Premiere feiert.

Esther Undisz

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Mord auf Schloss Haversham
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Mord auf Schloss Haversham
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Gift. Eine Ehegeschichte
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Stückbild - Gift. Eine Ehegeschichte
Gift. Eine Ehegeschichte
(Gif) | Schauspiel von Lot Vekemans
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Wutschweiger
(Woestzoeker) | Jugendstück von Jan Sobrie und Raven Ruëll
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Wutschweiger
(Woestzoeker) | Jugendstück von Jan Sobrie und Raven Ruëll
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Premiere
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Stückbild - Gift. Eine Ehegeschichte
Gift. Eine Ehegeschichte
(Gif) | Schauspiel von Lot Vekemans
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Stückbild - Mord auf Schloss Haversham
Mord auf Schloss Haversham
(The Play That Goes Wrong)
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