Ruth Heynen studierte Schauspiel an der Schule des Piccolo Teatro (Mailand), arbeitete in der Kompanie Teatro Uniti, Mario Martone (Neapel), studierte Neue Deutsche Literatur, Sprachwissenschaft und Romanistik an der Heinrich-Heine-Universität (Düsseldorf), wo sie auch promovierte, arbeitete dann als freie Dramaturgin und Kritikerin, forschte und lehrte an den Universitäten in Düsseldorf, Esch-sur-Alzette und Metz. Sie war Mitglied zahlreicher Jurys, unter anderem des Prix Europe pour le Théâtre und des Theatertreffen NRW, leitete künstlerisch und geschäftsführend die Union des Théâtres de l´Europe (Paris) – eine Assoziation mit mehr als vierzig Mitgliedern aus sechzehn Ländern, darunter achtzehn Stadt- und Nationaltheater. Unter ihrer Direktion entstanden große Kooperationsprojekte, Festivals und Konferenzen, eine dezentralisierte UTE-Akademie, ein Ensemble junger europäischer Schauspieler und ein E-Zine für junge europäische Journalisten. Sie war Chefdramaturgin des Théâtre National du Luxembourg, dann Schauspieldirektorin am Staatstheater Cottbus und übernimmt ab der kommenden Spielzeit 22/23 die Chefdramaturgie an den Landesbühnen Sachsen.

Ruth Heynen

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