Stückentwicklung

Premiere

11.10.2026

Spieldauer

Vorstellungstermine

Das Stück

Zwei Schauspielerinnen suchen den Frieden in einer Welt, wo der Krieg nie abwesend war

Seit Urzeiten erschüttern Kriege die Menschheit. Unsere gesamte Geschichte scheint mit gewaltsamen Konflikten verbunden. Doch genauso alt wie die Schrecken des Krieges ist die Utopie vom Frieden auf der Welt. Ist das Kämpfen und Töten unweigerlich Teil des menschlichen Lebens? Was gibt es für Auswege aus der scheinbar endlosen Fortsetzung der Gewalt?

Aristophanes schrieb 411 v. Chr. das Theaterstück »Lysistrata«. Darin bringt eine radikale Idee das Ende des Krieges. Die Frauen von Athen verschanzen sich auf der Akropolis, beschlagnahmen den Staatsschatz und verweigern den Männern den Sex. Doch am Ende des Stückes wird klar: Frieden gibt es nur auf Zeit.

Was braucht es, um endgültig Frieden zu schaffen und nicht nur eine Zeitspanne zwischen zwei Kriegen?

Dieser und weiteren Fragen stellt sich Regisseurin Christine Bossert zusammen mit den Schauspielerinnen Julia Rani und Anke Teickner. In ihrer Stückentwicklung machen sie sich zusammen mit Jugendlichen und Expert*innen auf die Suche nach dem utopischen Frieden. Begleitet durch die druckvollen Beats einer DJ werden die Teile wie bei einem Puzzle immer wieder neu zusammengesetzt. So wechseln Rollen, Bilder und Perspektiven und es tun sich Möglichkeiten auf, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen.  

Besetzung