Vorstellungstermine
Das Stück
Seit Jahren beobachten wir, wie demokratisch verfasste Gesellschaften auf der ganzen Welt in eine autoritäre, nationalistische Richtung driften. Historisch errungene Freiheitsrechte geraten unter Druck, das soziale Klima verschärft sich. In einem Doppelabend präsentieren zwei Gast-Choreographen ihre Sicht auf diese Entwicklungen unserer Zeit.
Gábor Halász beschreibt in seiner Arbeit »A Hundred Names of Captivity« die Ausbreitung eines neuen Konformismus, angetrieben von Anpassungsdruck und Furcht vor dem Unbekannten. Was bedeutet so etwas für den öffentlichen Diskurs oder den Schutz für Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen? Der Irrationalität autoritärer Herrschafts-Narrative begegnet Halász mit absurdem Humor.
In »The Edge of Absence« untersucht Theo Qu Yang, was passiert, wenn sozialer und ökonomischer Druck ins Private vordringen und Orte des Rückzugs sich auflösen. Kann es uns gelingen, unsere Individualität aufrechtzuerhalten oder wird sie unweigerlich verschwinden? Entscheiden wir uns für die Flucht vor der Realität oder für offenen Widerstand?
Die beiden Choreografen wurden im Rahmen einer offenen Ausschreibung für Alumni des Masterstudiengangs Choreografie der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ausgewählt.
Besetzung
- Choreografie – The Edge of AbsenceTheo Qu Yang
- Tänzer*inIsabella Segall
- Tänzer*inLorenzo Capecci
- Tänzer*inRené Fiorella
- Tänzer*inSoyoung Ko
- Tänzer*inAngelo Minacori
- Choreografie – A Hundred Names of CaptivityGábor Halàsz
- Tänzer*inLilla Jenei
- Tänzer*inOliver Petriglieri
- Tänzer*inYuta Homma
- Tänzer*inIgor Prandi
- Tänzer*inNerea Bakero Arakama
- Tänzer*inMara Barbini
- Tänzer*inVivian Loridana Walter
- DramaturgieGisela Zürner



















Die Eintrittskarten für das Theater Radebeul und die Felsenbühne Rathen gelten 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn als Fahrausweise in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmitteln – im VVO-Verbundraum. InfoHotline unter 0351 852 65 55









