Klassenzimmerstück nach dem Bilderbuch von Tomi Ungerer

ab 10 Jahren

Premiere

14.03.2026

Spieldauer

00:45 Std

Figurentheaterstück aus der Sicht eines Teddybären, der zum Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges wurde.

Vorstellungstermine

Sa
14
Mrz 26
16:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
Di
17
Mrz 26
10:00 Uhr
Standort46.Oberschule
Premiere
Voraufführung
Di
17
Mrz 26
13:00 Uhr
Standort46.Oberschule
Premiere
Voraufführung
Mi
18
Mrz 26
10:00 Uhr
Standort46.Oberschule
Premiere
Voraufführung
Do
19
Mrz 26
10:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
Do
26
Mrz 26
12:00 Uhr
StandortLößnitzgymnasium Radebeul
Premiere
Voraufführung
Fr
27
Mrz 26
10:00 Uhr
StandortOberschule Kötzschenbroda
Premiere
Voraufführung
Fr
27
Mrz 26
11:50 Uhr
StandortOberschule Kötzschenbroda
Premiere
Voraufführung
Mi
03
Jun 26
10:00 Uhr
StandortKulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Premiere
Voraufführung
Mi
03
Jun 26
12:30 Uhr
StandortKulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Premiere
Voraufführung
Mi
10
Jun 26
10:00 Uhr
StandortKulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Premiere
Voraufführung
Mi
10
Jun 26
12:30 Uhr
StandortKulturfabrik Hoyerswerda e.V.
Premiere
Voraufführung

Das Stück

Otto ist ein Teddybär. Er ist alt und stumm.  Er hat viel erlebt und wanderte durch viele Hände. Die Zeit hinterließ Spuren auf seinem Körper. Seine Löcher, Flecken und Narben erzählen viele Geschichten. Um sie nicht zu vergessen, hat Otto sie aufgeschrieben – in seiner Autobiografie. Zum Beispiel die Geschichte von David und Oskar. Zwei Freunde, die durch einen gelben Stern voneinander getrennt wurden. Als die uniformierten Männer verlangten den Teddybären zurückzulassen, begann eine lange Reise. Eine Reise durch Krieg und Verlust, über ein großes Meer bis nach Amerika. Otto wurde gefunden und verloren, zum Retter und zum Opfer, begegnete Freundlichkeit und Grausamkeit. In diesem Stück für das Klassenzimmer werden die geschriebenen Worte lebendig. Sie formen sich zu Figuren, zu Ausschnitten und Bildern und machen Geschichte erlebbar. Die Sicht des Teddybären als Zeitzeuge des 2. Weltkrieges ermöglicht einen ersten behutsamen Zugang zu den schrecklichen Ereignissen während der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Die theaterpädagogische Nachbereitung im Anschluss an die Vorstellung öffnet den Raum für Fragen und Austausch und lädt dazu ein, Empathie zu entwickeln und Erinnerungskultur zu fördern.  

Besetzung

  • InszenierungChristoph Levermann
  • RegieassistenzPaul Moll
  • Bühne & KostümeMelanie Kintzinger
  • PuppenClaudia Goetz
  • Dramaturgie & TheaterpädagogikFranziska Till
  •  
  • SpielerKonrad Bruno Till