Die Hörbühne: Sitting Bull – Klage der Nation

Szenische Einrichtung
Clara Pauline Schnee

Ausstattung
Irina Steiner

 

 

Erzähler
Tom Hantschel

Journalist
Johannes Krobbach

Der Sioux Lakota Sitting Bull ist als Symbolfigur für den indianischen Widerstand gegen die weißen Siedler in die Geschichte eingegangen. Mit seinem Sieg gegen Oberstleutnant und Generalmajor George Armstrong Custer am Little Big Horn im Jahr 1876 setzte er ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen die Zerstörung der indigenen Kultur. Von seinen Feinden gefürchtet und von einem Familienmitglied verraten, stirbt Sitting Bull im Jahr 1890 an den Folgen einer Schusswunde. Sein Vermächtnis besteht bis heute. Die kulturellen Konflikte seiner Zeit finden sich noch zwei Jahrhunderte später im hochmodernen, scheinbar weltoffenen Nordamerika wieder. Das Ausmaß und die Folgen des gesellschaftlichen Traumas, hervorgerufen durch eine rücksichtslose Kolonialpolitik, sind schwer zu begreifen.

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In unserer Reihe DIE HÖRBÜHNE stellen wir Romane, Stücke und Textsammlungen bekannter und weniger bekannter Autor:innen vor. Dabei bewegen wir uns an der Grenze zwischen Hörspiel und Theater und ermöglichen auf diese Weise ein theatrales Erlebnis der besonderen Art. Das semiszenische Format lädt zum Hinhören und Mitdenken ein.

Ohren auf und Kopfkino an!

28.10.2021

Donnerstag

Karl May Museum Radebeul · Radebeul

19:30 Uhr

Erzähler: N.N. · Journalist: N.N.

15.12.2021

Mittwoch

Karl May Museum Radebeul · Radebeul

19:00 Uhr

Erzähler: N.N. · Journalist: N.N.