Komische Operette von Johann Strauß

Text von Carl Haffner und Richard Genée

Premiere

16.11.2024

Spieldauer

03:10 Std
Pause nach ca. 100 Minuten

Vorstellungstermine

Das Stück

Nicht in der Großstadt, nicht in Wien, Berlin oder Dresden, sondern in einem Vorort spielt »Die Fledermaus« von Johann Strauß. Alles ist nah beieinander, man begegnet sich ständig, alles spricht sich schnell herum.

In diesem Vorort, der auch ein Kurort ist, leben Gabriel und Rosalinde von Eisenstein. Sie sind noch nicht sehr lange verheiratet und doch ist ihr gemeinsames Leben schon etwas fad geworden, ausgeblichen sozusagen. Die einzigen starken Farben kommen aus der bewegten, vorehelichen Vergangenheit des Herrn von Eisenstein: Ausufernde Feste, Skandale und Gesetzesbrüche kamen der Sehnsucht der Kleinstadt nach Klatsch und Dramatik sehr entgegen und sind heute unterhaltsame Elemente der Erinnerungen und des Stadtgesprächs.

Doch um nun den geliebten Tratsch in die Gegenwart zu holen, wird ein Farbtupfer auch im Leben der scheinbar reinen Ehefrau gesucht: Ein ehemaliger Geliebter wird gefunden und schon ist die Intrige auf dem Weg neue verbotene Früchte zu tragen.

Ein großes Fest mit Musik und Tanz liefert den Hintergrund für die Inszenierung von Untreue, Lüge, Maskierung, Eifersucht und Rache. Alle finden sich hier wieder, alle unter falschem Namen. Sie tanzen, singen, flirten, betrügen – und treffen sich am nächsten Morgen im Gefängnis wieder.

Der Text von Richard Genée und Carl Haffner der 1874 in Wien aufgeführten Operette »Die Fledermaus« von Johann Strauß beruht auf einem Vaudeville: Auch in »Le Revéillon« von Henri Meilhac und Ludovic Halévy vergnügen sich Aristokraten, Bürger und Dienstboten auf einem Fest. Zum Schluss schieben alle die Schuld auf den Champagner und – auch wenn viel Porzellan zerbrochen ist – man versöhnt sich und fällt sich erschöpft und mit einem gehörigen Kater in die glücklichen Arme.

„[…] mitreißend orchestriert, der Text ist voller Ironie mit zeitlosen Wahrheiten […].“ 

Sächsische Zeitung

„Gut zweieinhalb Stunden jagt ein Hit den anderen und macht die Johann-Strauß-Komposition zum Spitzenwerk des Zeitalters der Goldenen Operette.“

Sächsische Zeitung

„[…] spritzig, modern, zeitgemäß.“

Sächsische Zeitung

„Fast wirkt es ein bisschen, als schaue man bei dieser Inszenierung auf eine üppig schillernde Vorabendserie im Fernsehen: […] unterhält doch zeitlos und bietet immer wieder Potenzial für neue Sichtweisen und Pointierungen.“

Dresdner Neueste Nachrichten

„[…] bunter Bühnenzauber, gewürzt mit einer Prise Humor […]. Dem enthusiastischen Ensemble sei Dank bleibt der Abend in jedem Fall als theatraler Augenschmaus mit musikalischen Evergreens in Erinnerung.“

Dresdner Neueste Nachrichten

Youtube Platzhalter - DIE FLEDERMAUS | Trailer | Landesbühnen SachsenDIE FLEDERMAUS | Trailer | Landesbühnen SachsenKomische Operette in drei Akten von Johann Strauß
Text von Carl Haffner und Richard Genée

Nicht in der Großstadt, nicht in Wien, Berlin oder Dresden, sondern in einem Vorort spielt »Die Fledermaus« von Johann Strauß. Alles ist nah beieinander, man begegnet sich ständig, alles spricht sich schnell herum.

In diesem Vorort, der auch ein Kurort ist, leben Gabriel und Rosalinde von Eisenstein. Sie sind noch nicht sehr lange verheiratet und doch ist ihr gemeinsames Leben schon etwas fad geworden, ausgeblichen sozusagen. Die einzigen starken Farben kommen aus der bewegten, vorehelichen Vergangenheit des Herrn von Eisenstein: Ausufernde Feste, Skandale und Gesetzesbrüche kamen der Sehnsucht der Kleinstadt nach Klatsch und Dramatik sehr entgegen und sind heute unterhaltsame Elemente der Erinnerungen und des Stadtgesprächs.

Doch um nun den geliebten Tratsch in die Gegenwart zu holen, wird ein Farbtupfer auch im Leben der scheinbar reinen Ehefrau gesucht: Ein ehemaliger Geliebter wird gefunden und schon ist die Intrige auf dem Weg neue verbotene Früchte zu tragen.

Ein großes Fest mit Musik und Tanz liefert den Hintergrund für die Inszenierung von Untreue, Lüge, Maskierung, Eifersucht und Rache. Alle finden sich hier wieder, alle unter falschem Namen. Sie tanzen, singen, flirten, betrügen – und treffen sich am nächsten Morgen im Gefängnis wieder.

Premiere: 16. November 2024
www.landesbuehnen-sachsen.de

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Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm / Jan Arvid Prée
Inszenierung: Manuel Schöbel
Bühne: Ralph Zeger
Kostüme: Sabina Moncys
Choreografie und Lichtdesign: Till Nau
Dramaturgie: Dr. Ruth Heynen
Choreinstudierung: Daniele Pilato
Regieassistenz: Denis Stepanov

Gabriel von Eisenstein: Johannes Wollrab / Florian Neubauer
Rosalinde, Gabriels Frau: Anna Erxleben / Franziska Abram
Frank, Gefängnisdirektor: Michael König
Prinz Orlofsky 1: Ylva Gruen
Prinz Orlofsky 2: Andreas Petzoldt / Alexander Donesch
Alfred, Gesangslehrer: Aljaž Vesel / Vaclav Vallon
Dr. Falke, Notar: Dániel Foki
Dr. Blind, Advokat: Matthias Avemarg
Adele, Kindermädchen: Anna Maria Schmidt
Ida, Adeles Freundin: Tuan Ly
Frosch 1, Gerichtsdiener: Ylva Gruen
Frosch 2, Gerichtsdiener: Andreas Petzoldt / Alexander Donesch
Igor: Renat Safiullin

Chor der Landesbühnen Sachsen
Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen
Elbland Philharmonie Sachsen

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Besetzung