Kooperation mit dem Karl May Museum Radebeul

Der Sioux Lakota Sitting Bull ist als Symbolfigur für den indianischen Widerstand gegen die weißen Siedler in die Geschichte eingegangen. Mit seinem Sieg gegen Oberstleutnant und Generalmajor George Armstrong  Custer am Little Big Horn im Jahr 1876 setzte er ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen die Zerstörung der indigenen Kultur. Von seinen Feinden gefürchtet und von einem Familienmitglied verraten, stirbt Sitting Bull im Jahr 1890  an den Folgen einer Schusswunde. Sein Vermächtnis besteht bis heute. Die kulturellen Konflikte seiner Zeit finden sich noch zwei Jahrhunderte später im hochmodernen, scheinbar weltoffenen Nordamerika wieder. Das Ausmaß und die Folgen des gesellschaftlichen Traumas, hervorgerufen durch eine rücksichtslose Kolonialpolitik, sind schwer zu begreifen.

Eine szenische Lesung, die das Leben der indigenen Völker, damals und heute, von einer anderen Seite zeigt.  

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