Tanztheater mit Musik von Nikolaus Woernle nach Motiven von Antonio Vivaldi

Premiere

26.09.2026

Spieldauer

Über den Wandel des Rhythmus der Natur – eine musikalisch-tänzerische Befragung.

Vorstellungstermine

Sa
26
Sep 26
19:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
Sa
03
Okt 26
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
Fr
09
Okt 26
20:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
So
11
Okt 26
15:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
Sa
17
Okt 26
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
Sa
24
Okt 26
19:00 Uhr
Preiskategorie:
Premiere
Voraufführung
Fr
30
Okt 26
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
Fr
06
Nov 26
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
So
20
Dez 26
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
Sa
02
Jan 27
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
So
03
Jan 27
15:00 Uhr
Premiere
Voraufführung
So
10
Jan 27
17:00 Uhr
Preiskategorie:
Premiere
Voraufführung
Do
14
Jan 27
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
Sa
16
Jan 27
19:30 Uhr
Premiere
Voraufführung
So
07
Feb 27
18:00 Uhr
Premiere
Voraufführung

Das Stück

Mit Vogelstimmen und Donnergrollen schlägt Antonio Vivaldis »Die vier Jahreszeiten« musikalisch den Bogen der Natur im Jahreszyklus – malerisch, doch voll dramatischer Gegensätze. Das neue Tanzstück von Natalie Wagner und ihrem künstlerischen Team nimmt den Barock-Klassiker als Ausgangspunkt einer zeitgenössischen Befragung des Rhythmus der Natur. Bewusst fragmentiert und verändert Komponist Nikolaus Woernle Vivaldis Motive und Strukturen, stellt sie in neue Zusammenhänge und lässt die festgefügten Bilder der Jahreszeiten verschwimmen.

Im Zentrum des Stücks steht eine Welt, in der die für uns selbstverständlichen Naturgesetze aus den Fugen geraten. Was geschieht, wenn das Selbstverständliche seine Gültigkeit verliert? Reihenfolgen verschieben sich, Extreme prallen aufeinander, Verlässlichkeit löst sich auf. Nichts scheint mehr stabil – eine Spiegelung jener ökologischen und klimatischen Veränderungen, die unsere Gegenwart prägen und deren Auswirkungen zunehmend spürbar werden. Natalie Wagner lädt ein, Natur nicht als stabilen Rhythmus zu erleben, sondern als fragiles System.

Die Choreografie öffnet einen atmosphärischen Raum, in dem Wahrnehmung, Klang und Bewegung verschmelzen – ein Nachdenken über Wandel, Verletzlichkeit und unsere Beziehung zu der Welt, die uns trägt.  

Besetzung