Rainer Holzapfel studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg. Neben Arbeiten des bekannten Opern- und Operettenrepertoires („Le nozze di Figaro“, „Carmen“, „Rigoletto“, „La Traviata“, „Die Perlenfischer“, „La Bohème“, „Der Vogelhändler“, „Die lustige Witwe“ u. a.) bildet ein Schwerpunkt seiner Arbeit die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und unbekannten Werken, z. B. „Fräulein Julie“ von Antonio Bibalo und „Der mündliche Verrat“ von Maurizio Kagel (beides am Theater Bremen), die Uraufführung von vier Kurzopern am Europäischen Zentrum der Künste Dresden-Hellerau sowie die Schweizer Erstaufführungen von Jakob von Gunten (Schweitzer) und Antigona (Traetta) am Theater Biel Solothurn.
Er leitete die interdisziplinären Projekte „La Rappresentatione di Anima e di Corpo“ (Pocket Opera Nürnberg), „Wie Europa gelingt – eine Familienaufstellung“ (Deutsches Schauspielhaus Hamburg), „Gesänge aus der Gefangenschaft“ (DuG Ehemalige Stasi-U-Haft Rostock) und schrieb Pasticcii für das Musiktheater: „Killing Orpheus“ (Theater Neustrelitz), „La Signoria Doria“ (Volkstheater Rostock) und „Ein Zug wird kommen“ (Theater Oberhausen).
Im Bereich des Kinder- und Jugendtheaters inszenierte er Stücke mit Kindern („Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren“, Folkwang Hochschule), für Kinder („Prinzessin Anna“, Theater Vorpommern) und für die ganze Familie („Tom Sawyer und Huckleberry Finn“, Landestheater Detmold). Lehraufträge für Szenische Arbeit führten ihn an die Folkwang Hochschule Essen und an die Hochschule für Künste Bremen. Von 2020 bis 2025 war er Hausregisseur am Volkstheater Rostock und gastierte am Opernhaus Zürich mit der Uraufführung von Leonard Evers „Odyssee“ und „Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream“.
Ab der Spielzeit 2026/27 leitet er als Operndirektor die Sparte Musiktheater an den Landesbühnen Sachsen.
Rollen
- Die schöne HelenaInszenierung
- Mare Nostrum / TenochtitlanInszenierung
- ToscaInszenierung
Nächste Vorstellungen



















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